Akkulaufzeit und Ladezeit
Die angegebene Laufzeit gilt in der Regel für die niedrigste Saugstufe; auf höherer Stufe fällt sie kürzer aus. Wichtig ist, die Laufzeit zur Wohnfläche passend zu wählen: Für eine kleine Wohnung reicht eine kürzere Laufzeit, für mehrere Etagen oder große Flächen ist eine längere sinnvoll. Ebenso zählt, wie lange der Akku zum vollständigen Laden braucht, denn in dieser Zeit steht das Gerät nicht zur Verfügung.
Saugleistung in Airwatt
Die Angabe in Airwatt (AW) beschreibt die Saugleistung und erleichtert den Vergleich zwischen Modellen. Höhere Werte sind vor allem für Teppiche und Tierhaare interessant, auf Hartböden spielt die reine Maximalleistung eine geringere Rolle. Fehlt die Angabe ganz, lässt sich die Saugleistung nicht belegt vergleichen.
Gewicht und Handhabung
Da das Gerät beim Saugen getragen wird, macht sich jedes zusätzliche Kilogramm bemerkbar – besonders über Kopf, etwa an Decken, Regalen oder Vorhängen. Leichte Modelle sind dafür angenehmer, schwerere Geräte bringen oft mehr Saugleistung oder einen größeren Behälter mit. Hier lohnt es sich, die eigenen Prioritäten zu klären.
Staubbehälter und Filter
Ein größerer Behälter muss seltener geleert werden, was bei großen Flächen oder Haustieren im Haushalt praktisch ist. Beim Filter ist relevant, ob er waschbar ist – dann entfallen regelmäßige Nachkäufe. Bei Standardfiltern ist einzuplanen, dass Ersatzteile Folgekosten verursachen können.
Preis und Kundenbewertungen
Die Preisspanne bei Akkustaubsaugern ist groß, und ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch eine längere Laufzeit oder ein geringeres Gewicht. Bei Kundenbewertungen ist neben der Durchschnittsnote vor allem die Anzahl der Stimmen wichtig: Eine Spitzenbewertung aus wenigen Rückmeldungen ist weniger aussagekräftig als eine etwas niedrigere Note aus vielen Bewertungen.